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Wer in Nebel, übrigens dem Hauptort der Insel, Urlaub macht, hat es nicht weit bis zum Wasser. Es sind nur ungefähr 800 Meter vom Strandübergang bis ins Nasse. Für Amrumer Verhältnisse ist das bemerkenswert wenig. In einer meist dünnen Schicht bedeckt sehr feiner, beinahe pudriger Sand den an dieser Stelle vergleichsweise schmalen Kniepsand, Nebel ist trotz des in den letzten 50 Jahren verstärkten Tourismus immer noch das Friesendorf geblieben. Hier stehen das “Öömrang-Hüs” (Museum unter Reet, in dem man sich übrigens trauen lassen kann), eine Windmühle (sie beherbergt das Heimatmuseum und auch in der Mühle kann man heiraten) sowie die 800 Jahre alte St. Clemens-Kirche, Amrums Hauptkirche. Ihr Turm ist allerdings noch keine hundert Jahre alt. Zu Nebel, einem vielleicht 400 Jahre “jungen” Dorf, gehören der frühgeschichtliche Ankerplatz Steenodde und das alte Süddorf, Geburtsort zahlreicher Kapitäne. Von Steenodde schweift der Blick über Hafen und Wattenmeer. Süddorf ist ganz überwiegend landwirtschaftlich geprägt.
Gesamteindruck:
Urlaub bei den Friesen - zwischen feinem Badestrand und Amrumer Behaglichkeit.
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